Hin­ter den Ku­lis­sen: War­um On­line-Stars wie Lei lie­ber an­onym bleiben

Hinter den Kulissen: Warum Online-Stars wie Lei lieber anonym bleiben
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Trauer um Roman Mercury – Ikone der queeren Filmwelt verstorben

Trau­er um Ro­man Mer­cu­ry – Iko­ne der quee­ren Film­welt verstorben

Die que­e­re Com­mu­ni­ty ver­liert ei­ne ih­rer schil­lernds­ten Per­sön­lich­kei­ten: Ro­man Mer­cu­ry, be­kannt für sei­ne Rol­len in quee­ren In­de­pen­dent-Fil­men und als mu­ti­ge Stim­me der LGBTQ+-Bewegung, ist im Al­ter von 39 Jah­ren über­ra­schend ge­stor­ben. Die Nach­richt vom Tod des Schau­spie­lers wur­de am Mon­tag von sei­nem Ma­nage­ment be­stä­tigt. Die To­des­ur­sa­che wur­de bis­lang nicht öf­fent­lich gemacht.
Alleine Kaffee trinken macht einfach keinen Spaß

Al­lei­ne Kaf­fee trin­ken macht ein­fach kei­nen Spaß

Ru­hi­ge Mo­men­te, in Ge­dan­ken ver­sin­ken, En­er­gie tan­ken, das klappt am bes­ten bei ei­ner Tas­se Kaf­fee – doch mal zu­ge­ge­ben: dau­er­haft al­lei­ne Kaf­fee zu trin­ken, macht kei­nen Spaß. Ge­mein­sam den Kaf­fee­ge­nuss ze­le­brie­ren, zu Zweit zu ent­span­nen, mit je­man­dem über in­ter­es­san­te The­men spre­chen; das sind nur ei­ni­ge Bei­spie­le, die für ei­nen Kaf­fee­part­ner spre­chen; viel­leicht aber auch Grün­de ge­nug, end­lich sein Sin­gle-Da­sein zu beenden.
27. März – Mila Jane feiert ihren Geburtstag

27. März – Mi­la Ja­ne fei­ert ih­ren Geburtstag

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Was ist was? Das Por­no­le­xi­kon bie­tet al­len In­ter­es­sier­ten aus­gie­bi­ge In­for­ma­tio­nen zu Be­grif­fen aus dem Ero­tik­be­reich. Ein­zel­ne Wör­ter, Ab­kür­zun­gen und Flos­keln wer­den an­schau­lich er­klärt. Mit dem Ero­tik­le­xi­kon kann je­der Ero­tik­fan den ei­ge­nen Wort­schatz um ein paar in­ter­es­san­te Aus­drü­cke erweitern.
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No Nut November (NNN)

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Da der mus­ku­lö­se An­dy na­tür­lich nicht im­mer mit der­sel­ben fickt, fin­det man in den An­dy-Star-Por­nos ein gei­les Sam­mel­su­ri­um mit den un­ter­schied­lichs­ten weib­li­chen Ge­spie­lin­nen. Das sorgt für ei­ne Men­ge Ab­wechs­lung, oh­ne stän­dig die Ga­le­rie oder die Pro­fi­le auf den di­ver­sen Por­no­por­ta­le wech­seln zu müssen.

Die ge­hei­me Welt der Online-Stars

War­um In­fluen­ce­rin Lei lie­ber an­onym bleibt – und was wirk­lich hin­ter dem Bild­schirm passiert

In der schil­lern­den Welt der so­zia­len Me­di­en, wo Sel­fies, Sto­rys und Shou­touts zum All­tag ge­hö­ren, wirkt sie wie ei­ne Aus­nah­me­erschei­nung: Lei (ali­as id0lls), 28 Jah­re alt, lebt in Deutsch­land, ver­dient ihr Geld mit On­line-Con­tent – und bleibt den­noch lie­ber im Hin­ter­grund. Ih­re Com­mu­ni­ty kennt sie nur von Bild­schir­men, aus Vi­de­os und Posts. Per­sön­li­che Tref­fen? Fehl­an­zei­ge.

➤ Di­rekt zu Lei

Da­bei ist sie kei­nes­wegs un­nah­bar. „Ich bin on­line sehr prä­sent und lie­be den Aus­tausch mit mei­ner Com­mu­ni­ty“, sagt sie. Doch so­bald es um rea­le Be­geg­nun­gen geht, zieht Lei kla­re Gren­zen. „Ich ver­su­che, per­sön­li­che In­ter­ak­tio­nen mit Fans mög­lichst zu ver­mei­den.“ Und das aus gu­tem Grund: Stal­king-Er­fah­run­gen und über­grif­fi­ge Nach­rich­ten ha­ben sie vor­sich­ti­ger ge­macht. Au­ßer­dem lebt Lei mit ei­ner Form der Neu­ro­di­ver­genz – so­zia­le Si­tua­tio­nen be­deu­ten für sie oft Über­for­de­rung. „Im Netz kann ich den Kon­takt steu­ern, in der rea­len Welt ist das schwieriger.“

Trotz­dem wirkt sie auf ih­ren Ka­nä­len of­fen, krea­tiv, nah­bar. Ih­re Bil­der sind äs­the­tisch, ih­re Wor­te ehr­lich, ih­re Prä­senz stark. Was vie­le je­doch nicht wis­sen: Hin­ter dem Pseud­onym ver­birgt sich nicht nur ei­ne In­fluen­ce­rin, son­dern ei­ne fa­cet­ten­rei­che Künst­le­rin mit be­ein­dru­cken­der Lebensgeschichte.

Vom Blog zur Businessfrau

Hinter den Kulissen: Warum Online-Stars wie Lei lieber anonym bleiben
Con­tent Crea­to­ri Lei (id0lls)

Leis Weg ins In­ter­net be­gann nicht erst mit In­sta­gram & Co. Schon in ih­rer Schul­zeit war sie on­line ak­tiv, be­trieb Blogs, ex­pe­ri­men­tier­te mit Fo­to­gra­fie und tauch­te in Bil­der­su­chen re­gel­mä­ßig un­ter Schlag­wör­tern wie „bun­te Haa­re“ auf. „Ich ha­be schon da­mals ge­spürt, dass ich mich on­line bes­ser aus­drü­cken kann als im Alltag.“

2018 ent­schied sie sich, ih­re So­cial-Me­dia-Ak­ti­vi­tä­ten zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren. Ko­ope­ra­tio­nen, Con­tent-Plä­ne, Stra­te­gie – aus Hob­by wur­de Be­ruf. Ne­ben­bei stu­dier­te sie Tex­til- und Be­klei­dungs­tech­nik, un­ter­rich­te­te Tanz und ar­bei­te­te in krea­ti­ven Be­rei­chen. „Ich war im­mer viel­sei­tig in­ter­es­siert und ha­be früh ge­lernt, mir mein Le­ben selbst aufzubauen.“

Ein ent­schei­den­der Schritt in ih­rer On­line-Kar­rie­re war die Platt­form 4based. Ei­ne Freun­din emp­fahl sie ihr – ver­bun­den mit dem Hin­weis, dort lie­ße sich schnell Geld ver­die­nen. Zu die­sem Zeit­punkt war Leis Hund schwer krank, die Tier­arzt­kos­ten stie­gen ins Un­er­mess­li­che. „Ich war in ei­ner ver­zwei­fel­ten La­ge. Die Ent­schei­dung, 18+ Con­tent zu pos­ten, war da­mals ein Mit­tel zum Zweck.“

Doch sie traf die­se Ent­schei­dung nicht leicht­fer­tig. Für Lei war es mehr als nur ein Weg, fi­nan­zi­ell durch­zu­at­men – es wur­de zu ei­nem Akt der Selbstermächtigung.

18+ In­hal­te – aus Überzeugung

„Frau­en wer­den se­xua­li­siert, egal was sie pos­ten – ob sie ein Bi­ki­ni-Fo­to tei­len oder ein­fach nur ein Sel­fie. Ich ha­be das schon als Teen­ager er­lebt“, sagt sie. Da­mals kur­sier­ten pri­va­te Fo­tos von ihr oh­ne ihr Wis­sen im Netz. Für sie war das ein Schock – und ein Schlüsselmoment.

➤ Di­rekt zu Lei

Heu­te will sie selbst be­stim­men, wie sie sich zeigt. „Ich ent­schei­de, was ich pos­te, zu wel­chen Be­din­gun­gen und in wel­chem Rah­men. Es ist mei­ne Kon­trol­le über mei­nen Kör­per und mein Bild.“ Ero­tik, sagt sie, müs­se nicht im­mer Pro­vo­ka­ti­on be­deu­ten. In ih­rem Fall ist sie Teil ei­ner be­wuss­ten Strategie.

Ihr Um­feld? „Sehr of­fen und to­le­rant“, be­tont sie. Vie­le ih­rer Freun­de ken­nen ih­re In­hal­te, re­spek­tie­ren ih­re Ent­schei­dun­gen – und wis­sen, dass hin­ter der Ka­me­ra ei­ne star­ke, re­flek­tier­te Frau steht.

Le­ben jen­seits des Bildschirms

Hinter den Kulissen: Warum Online-Stars wie Lei lieber anonym bleiben
Die sü­ße Lei ali­as id0lls

Wer Lei auf So­cial Me­dia folgt, er­lebt ei­ne vi­su­ell an­spre­chen­de Welt – äs­the­ti­sche Fo­tos, Tanz­vi­de­os, kunst­vol­le Out­fits. Doch ihr Le­ben ist nicht nur di­gi­tal. Sie tanzt, macht Luft­akro­ba­tik, be­treibt Up­cy­cling, fo­to­gra­fiert, bas­telt – und zieht sich re­gel­mä­ßig in die Na­tur zu­rück, um aufzutanken.

Ihr Traum? Ein klei­nes Haus auf dem Land, ge­mein­sam mit ih­rem Part­ner und vie­len Tie­ren. Ein Ort, an dem sie krea­tiv ar­bei­ten und gleich­zei­tig zur Ru­he kom­men kann. „Ich wün­sche mir ein aus­ge­gli­che­nes Le­ben – weg von der Hek­tik, nah an der Natur.“

Bis da­hin bleibt sie ei­ne der vie­len Stim­men, die aus der di­gi­ta­len Welt spre­chen – nur eben mit mehr Zu­rück­hal­tung und Selbst­schutz als an­de­re. Con­ven­ti­ons, Fan­tref­fen oder Meet & Greets? Der­zeit aus­ge­schlos­sen. Doch wer weiß, was die Zu­kunft bringt.

Zwi­schen Sicht­bar­keit und Schutz

In Zei­ten, in de­nen In­fluen­cer Ein­bli­cke in ih­ren All­tag ge­ben, als wä­re das Pri­va­te längst öf­fent­li­cher Be­sitz, er­in­nert Leis Ge­schich­te dar­an, dass Sicht­bar­keit nicht au­to­ma­tisch Nä­he be­deu­ten muss. Sie zeigt, dass auch hin­ter ei­nem Bild­schirm ech­te Men­schen ste­hen – mit Ängs­ten, Er­fah­run­gen und Ent­schei­dun­gen, die nicht im­mer laut, aber da­für um­so kla­rer sind.

Lei be­weist, dass Er­folg in der On­line-Welt nicht mit per­ma­nen­ter Of­fen­le­gung ein­her­ge­hen muss. Dass man Ein­fluss neh­men kann, oh­ne sich selbst kom­plett preis­zu­ge­ben. Und dass es manch­mal mehr Mut braucht, Gren­zen zu zie­hen, als sie zu überschreiten.

In ei­ner Welt, in der di­gi­ta­le Nä­he oft mit phy­si­scher Prä­senz ver­wech­selt wird, geht Lei ih­ren ganz ei­ge­nen Weg – mu­tig, lei­se und vol­ler Haltung.

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